Fettige Haut

Glänzend, ölig, fettig – klingt vertraut? Das muss nicht mehr sein!

Gerade in jüngeren Jahren leiden viele Mädchen und Jungen an fettiger Haut. Dies hängt mit einer Überproduktion an Talg zusammen und kann schnell sehr belastend für die Betroffenen werden – die Haut sieht aus als sei sie von einem öligen Film bedeckt.

Auf der Suche nach einer Lösung greifen viele leider zur falschen Pflege, sodass das Problem sich noch verschlimmert. Lass uns den Ursachen zusammen auf den Grund gehen!

Was sind die Merkmale fettiger Haut?

Fettige Haut kommt nicht nur im Gesicht, sondern manchmal auch an den Schultern, der Brust und dem oberen Rücken vor. Das Gesicht ist von einem öligen Film überzogen, die Haut neigt zu Mitessern und Pickeln und das Hautbild ist von vergrößerten Poren geprägt.

Vor allem Mädchen und Jungen im Teenageralter sind besonders von fettiger Haut betroffen, da es durch die Umstellung des Hormonhaushalts während der Pubertät zu einem Ungleichgewicht bei der Talgproduktion kommen kann.

Große, schmerzende Pusteln und ein stark unebenmäßiges Hautbild können ein Indiz für Akne sein. Vor allem in der Pubertät kann es bei 70-90% der Jugendlichen zu akne-ähnlichen Hautveränderungen kommen.

Akne ist eine nicht ansteckende Hauterkrankung, die neben der körperlichen vor allem eine emotionale Belastung für die Betroffenen darstellt.

Solltest Du unter Akne leiden, dann ist es wichtig, auf Produkte mit neutralem pH-Wert zu setzen und keine fettigen Cremes zu verwenden, die die Talgproduktion und Verstopfung der Poren nur noch begünstigen würden.

Du hast schon viel ausprobiert, doch nichts hat geholfen? Die Valkyrie Creme unserer Schwestermarke Nordic Oil ist ein registriertes Medizinprodukt, dessen speziell zusammengestellte Formel aktiv bei der Bekämpfung von Akne hilft.

Merkmale und Eigenschaften von fettiger Haut im Gesicht

Fettige Haut im Gesicht zeichnet sich meist durch eine fettige T-Zone, Wangen und vergrößerte Poren aus.

In diesem Bereichen kann es aufgrund der Überproduktion von Talg zu verstopften Poren und/oder Haarfollikelgängen kommen, die dann Entzündungen und das Umfeld für Bakterien begünstigen.

Aufgrund ihrer Struktur wirkt fettige Haut oft fahl, denn die oberste Hautschicht ist durch Verhornungen und verstopfte Poren verdickt und kann dadurch nicht hinreichend durchblutet werden.

Merkmale und Eigenschaften von fettiger Haut am Körper

Überschüssiges Fett kann sich auch am Dekolleté, auf den Schultern und dem oberen Rücken bilden und in diesen Arealen zu Pickeln führen.

Normalerweise kommt es aber hier nicht zu akneähnlichen Hautveränderungen sondern eher zu kleinen Pusteln und Mitessern.

Was verursacht fettige Haut?

Fettige Haut kommt vor allem dann zustande, wenn die Talgdrüsen zu viel Talg produzieren und dieser sich dann wie ein Film auf das Gesicht legt.

Durch diese Überproduktion an Talg kann es dazu kommen, dass die Poren verstopfen und sich Bakterien schneller vermehren können, was Pickel und Mitesser begünstigt. Eine Überproduktion kann erblich oder hormonell bedingt sein, aber auch durch falsche Ernährung und Pflege begünstigt werden.

Die häufigste Ursache vor allem bei Teenagern ist die Produktion von männlichen Sexualhormonen (Androgene) – das findet sowohl bei Jungen als auch Mädchen statt. Die Folge: ölige Haut, verstopfte, große Poren, Pickel bis hin zu Akne.

Doch wir sind alle nicht vor öliger Haut gefeit: nach Schwangerschaften, kurz vor der Menstruation oder nach Absetzen der Anti-Baby-Pille kann es bei Frauen jeden Alters besonders schnell zu fettiger Haut kommen.

Doch nicht nur eine hormonelle Veränderung kann fettige Haut begünstigen – auch Stress, eine zucker- und fetthaltige Ernährung oder auch zu aggressive Reinigungsprodukte können Ursache für fettige Haut sein.

Ist fettige Haut schlimm?

Fettige Haut ist für die Betroffenen vor allem eine emotionale Last, da fettige Haut meist in Hautarealen auftritt, die sichtbar sind: Gesicht, Brust, Schultern und oberer Rücken.

Um das zu Kaschieren greifen viele Menschen zu Abdeckstiften und Make-up, doch das führt nur dazu, dass die Poren nur noch mehr verstopfen. Fettige Haut kann in manchen Fällen auch auf ernstzunehmende Krankheiten zurückzuführen sein, allerdings ist das eher selten der Fall.

Meistens kann mit einigen wenigen Schritten und Umstellungen in der Ernährung und Hautpflege dafür gesorgt werden, dass fettige Haut schon bald der Vergangenheit angehört.

Was hilft bei fettiger Haut?

Wie auch bei den meisten anderen Hauttypen kann mit den richtigen Pflege schon viel verbessert werden. Doch auch die richtige Ernährung (besonders kaum rotes Fleisch, wenige tierische Produkte), wenig Stress und wie immer auch ein ausgewogener Schlaf können viel bewirken.

Welche Pflegeprodukte sollte man bei fettiger Haut verwenden?

Reinigung

Die Reinigung ist bei fettiger Haut, die zu verstopften Poren neigt, das A und O und soll die Talgproduktion reduzieren: Wenn Du dir morgens und abends das Gesicht wäscht, verwende eine reinigende, milde Lotion oder Gel mit neutralem pH-Wert anstatt täglich zu einem Peeling zu greifen.

Massiere das Waschgel mit sanften Bewegungen ein und versuche dabei, nicht zu viel Druck auszuüben. Danach kannst Du dein Gesicht trocken tupfen, denn auch zu starkes Reiben beschädigt die Haut zusätzlich.

Zwei bis drei Mal pro Woche kannst Du selbstverständlich auch ein Peeling zur Reinigung verwenden. Es kann zwischen mechanischen und chemischen Peelings unterschieden werden.

Mechanische Peelings erfreuen sich nicht mehr allzu großer Beliebtheit, denn oft sind mechanische Peelings nur für einen Hauttypen geeignet und das enthaltene Mikroplastik ist ebenfalls umstritten.

Ganz anders verhält es sich mit chemischen Peelings, die nicht mit Schleifpartikeln arbeiten sondern direkt mit unserer Haut interagieren. Es wird zwischen AHA-, BHA- und PHA-Peelings unterschieden.

Besonders empfehlenswert für fettige Haut ist ein chemisches Peeling, das Salicylsäure (BHA) enthält.

Dabei handelt es sich um eine milde Säure, die allerdings viel bewirken kann! Salicylsäure kann, im Gegensatz zu vielen anderen Säuren, tief in die Poren eindringen und diese von innen reinigen, Hautunreinheiten und Pickel können schon noch einigen Wochen der Verwendung der Vergangenheit angehören!

Allerdings solltest Du das Peeling erst an einer kleinen Stelle ausprobieren, um zu sehen, ob das Peeling für deine Haut geeignet ist; wenn deine Haut etwas empfindlicher ist, kann es sein, dass ein chemisches Peeling Rötungen bei dir hervorruft.

Klären

Nach der gründlichen Reinigung deines Gesichts, solltest Du zu einem Toner greifen, um deine Haut zu klären. Du kannst dafür ein Gesichtswasser oder einen klärenden Toner verwenden.

Normalerweise ist Alkohol zu aggressiv für die Haut, in geringen Mengen allerdings sind gerade bei fettiger Haut gut geeignet, denn er wirkt desinfizierend, sodass sich verstopfe Poren und Talgdrüsen nicht mehr so leicht entzünden können.

Doch auch hier gilt wieder: weniger ist mehr, dein Gesicht sollte sich kühl und erfrischt anfühlen und auf keinen Fall mit Rötungen reagieren.

Tagescreme

Vor allem bei der Auswahl der Gesichtscreme ist Vorsicht geboten. Viele Betroffene gehen davon aus, dass jegliche Art von Feuchtigkeit dazu führen würde, dass wieder vermehrt Talg produziert werden würde.

Allerdings ist es wichtig, der Haut Feuchtigkeit zuzuführen damit sie nicht austrocknet, denn das kann auch bei fettiger Haut passieren und nur dazu führen, dass die Haut noch mehr Talg produziert. Die Creme sollte allerdings nicht rückfettend sein und keine Öle enthalten, da diese die Poren wieder verstopfen würden.

Außerdem solltest Du bei deiner Pflege auf genügend Lichtschutzfaktor achten, um Entzündungen vorzubeugen. Wähle eine leichte Feuchtigkeitscreme, auf Wunsch auch mit mattierendem Effekt, um deine Haut so vor Glänzen zu bewahren.

Nachtcreme

Auch bei der Nachtpflege solltest Du eine feuchtigkeitshaltige Pflege verwenden. Ein leichtes, kühlendes Gel ist für fettige Haut besonders gut geeignet.

Es sollte reich an Mineralstoffen und Antioxidantien sein, die der Haut über Nacht dabei helfen können, sich optimal zu regenerieren und die Hautbarriere zu stärken.

Fettige Haut infografik

Was muss ich bei meiner Ernährung beachten?

Allgemein kann man sagen, dass auf viel Zucker und Fett verzichtet werden sollte. Eine Ernährung, die reich an Obst und Gemüse ist, wird deiner Haut dabei helfen, im Gleichgewicht zu bleiben. Dermatologen raten dazu, Nahrungsmittel mit viel Vitamin A und Zink zu sich zu nehmen. Beide Stoffe wirken sich positiv auf fettige Haut aus.

Du kannst bei Lebensmitteln darauf achten, dass sie einen hohen Beta-Ceratin Gehalt haben – hierbei handelt es sich um eine Vorstufe von Vitamin A. Es ist vor allem in Karotten, Süßkartoffeln, Spinat, Paprika, Grünkohl und Grapefruit enthalten. Vitamin A ist allgemein dafür bekannt, dass es die Haut ins Gleichgewicht bringt.

Davon solltest Du lieber die Finger lassen:

Vor allem fett- und zuckerhaltige Nahrungsmittel solltest Du weitestgehend vermeiden, da diese die Talgproduktion anregen. Auch einige tierische Produkte enthaltenen viel an gesättigten Fettsäuren, die fettige Haut noch zusätzlich belasten können.

Auch weiße Kohlenhydrate wie Weißbrot, helle Nudeln und weißer Reis können dazu beitragen, dass die Talgproduktion in der Haut weiter angeregt wird. Stattdessen solltest Du auf Vollkornbrot und – nudeln und braunen Reis bei deiner Ernährung setzen.

Auch auf viel rotes Fleisch und Zucker sollten Menschen mit fettiger Haut verzichten, denn beides regt die Talgdrüsen an, noch mehr Sebum zu produzieren.

An was mangelt es meinem Körper, wenn ich fettige Haut habe?

Meistens ist fettige Haut kein Anzeichen für Mangelerscheinungen sondern eher ein Zeichen für ein hormonelles Ungleichgewicht in deinem Körper. Das klingt erstmal so, als ob das nur auf Teenager in der Pubertät zutreffen würde.

Weit gefehlt! Auch in und nach der Schwangerschaft, nach Absetzen der Anti-Baby-Pille oder zu Beginn der Wechseljahre kann es zu starken Schwankungen im Hormonhaushalt kommen, was dann in der Folge fettige Haut begünstigt.

Auch einige Krankheitsbilder, sowie die Einnahme gewisser Medikamente, können dazu führen, dass unsere Talgdrüsen mehr Fett produzieren.

Fazit

Fettige Haut kann definitiv belastend sein, doch es gibt auch einen Lichtblick: Durch die in der Haut enthaltenen Fette wird die Haut besser vor Umwelteinflüssen wie Schmutz, Kälte und Hitze geschützt. Das Ergebnis: die Haut bleibt länger prall und faltenfrei!