In diesem Artikel möchten wir uns mit einem weit verbreiteten Hauttyp befassen: der trockenen Haut.

Viele Frauen leiden vermehrt unter diesem Hauttyp. Wir möchten dir helfen herauszufinden, ob Du zu trockener Haut tendierst und wenn ja, was genau Du tun kannst, um den Ursachen trockener Haut auf den Grund zu gehen.

Was sind die Merkmale trockener Haut?

Trockene Haut geht meist mit einem Spannungsgefühl, geröteten Stellen und Juckreiz einher und neigt vermehrt zu Abschuppungen. Die Haut fühlt sich müde an und sieht matt aus.

Durch den geringen Feuchtigkeitsgehalt bilden sich kleine, feine Risse und Linien (auch sog. Trockenheitsfältchen), die die Haut matt und glanzlos erscheinen lassen.

Stark beanspruchte, rote, schuppige Hautareale im Gesicht, auf der Kopfhaut und an Armen, Ellbogen und Schienbeinen könnten ein Indiz für ernsthafte Hauterkrankungen, wie Neurodermitis oder Schuppenflechte, sein.

Diese Erkrankungen der Haut bedürfen extra viel Pflege und sollten von einem Arzt untersucht werden. Herkömmliche Gesichtscremes und Körperlotionen sollten tunlichst vermieden werden, da diese oft Duftstoffe und möglicherweise sogar schädlichen Alkohol enthalten, also Inhaltsstoffe, die die Haut reizen und ihr Feuchtigkeit und wichtige Nährstoffe entziehen.

Sonderfall: Psoriasis bzw. Schuppenflechte

Bei Psoriasis bzw. Schuppenflechte handelt es sich um eine nicht ansteckende, chronische Erkrankung der Haut, bei der die Immunabwehr der Haut nicht mehr ordnungsgemäß funktioniert.

Was bedeutet das genau? Wann immer unsere Haut einem Reiz ausgesetzt ist, reagiert unser Körper nach dem immer gleichen Prinzip: die Haut versucht, die Schäden zu reparieren und die entzündete Stelle zu heilen.

Bei Psoriasis handelt es sich um eine sogenannte autoimmune Systemerkrankung, was bedeutet, dass die Hautzellen auf äußere Reize anders reagieren: die Zellen der Haut teilen sich viel zu schnell und bahnen sich ihren Weg in kürzester Zeit (innerhalb von 6-7 Tagen) von der unteren in die obere Hautschicht – doch normalerweise bedarf dieser Prozess ca. 28 Tage.

Durch die rasante Vermehrung der Hautzellen gelangen diese unreifen Zellen in großen Zahlen an die Oberfläche der Haut verschuppen und das trocknet die Haut aus.

Diese Schuppen können anfangen stark zu brennen oder zu jucken und vielen Betroffenen fällt es natürlich schwer nicht zu kratzen. Denn genau hier liegt die Wurzel allen Übels begraben: durch Kratzen der betroffenen Stellen, kommt es zu kleinen Verletzungen und Rissen, sodass Bakterien noch leichter in die ohnehin schon schwache Hautstruktur an diesen Arealen eintreten kann. Die Folge: Entzündungen der Haut und der Teufelskreis beginnt zum Leid der Betroffenen von vorne.

Sonderfall: Ekzem bzw. Dermatitis

Ekzem, oder auch Dermatitis genannt, ist eine entzündliche Hauterkrankung, die in vielen verschiedenen Formen auftreten kann und ebenfalls nicht ansteckend ist.

Obwohl alle Arten ähnliche Symptome aufweisen, so haben sie doch verschiedene Charakteristika. Gemein haben sie alle starken Juckreiz, Rötung, Schuppung, Schwellungen oder auch Schmerzen. Die Ursachen für die verschiedenen Arten von Ekzemen können ganz unterschiedlich sein, von erblicher Veranlagung über Kontakt der Haut mit Reizstoffen oder Allergien. Deshalb ist es schwierig bis unmöglich die Art der Erkrankung in einer Selbstanamnese zu diagnostizieren.

Auch hier solltest Du im besten Fall nicht kratzen. Ganz wie bei der Schuppenflechte verschlimmern sich nicht nur die Symptome sondern auch die Entzündung kann sich dadurch maßgeblich verschlechtern und sich im ungünstigsten Fall weiter ausbreiten.

Diese Hauterkrankungen brauchen eine ganz speziell auf die Bedürfnisse abgestimmte Pflege, da die Haut in den betroffenen Arealen recht empfindlich ist und falsche Pflege die Situation noch verschlimmern könnte. Seit kurzem sind die Cremes unserer Schwestermarke Nordic Oil als registrierte Medizinprodukte zugelassen, um Psoriasis (Schuppenflechte) und Ekzemen (z.B. Neurodermitis) entgegenzuwirken.

Die Cremes enthalten kolloidales Hafermehl, das erwiesenermaßen der Haut dabei hilft, die natürliche Schutzbarriere wieder aufzubauen und Entzündungen und Juckreiz erfolgreich zu lindern.

Merkmale und Eigenschaften von trockener Haut im Gesicht

Trockene Haut im Gesicht fühlt sich meistens nicht nur unangenehm an sondern kann sich auch deutlich äußerlich zeigen: trockene Hautstellen an den Wangen, Rötungen unter der Nase und um die Lippen sowie feine Risse und Linien um die Augenpartie. Das äußere Erscheinungsbild der Haut wirkt fahl und matt.

Vor allem in kälteren Monaten leidet trockene Gesichtshaut besonders: Kälte, Wind und trockene Heizungsluft sind alles Faktoren, die der Haut Feuchtigkeit entziehen. Bei kalten Temperaturen ziehen sich die Blutgefäße zusammen und folglich werden essentielle Nährstoffe langsamer transportiert. Das Ergebnis: die Haut spannt und juckt mehr als zuvor, Rötungen nehmen zu und man muss die Pflege den Gegebenheiten anpassen.

Dasselbe gilt jedoch auch für die Sommermonate: obwohl Vitamin D essentiell für die Haut (und unsere Stimmung ist), solltest Du nicht zu lange in der Sonne verweilen und vor allem ausreichend Sonnenschutz auftragen. Zu viel Sonne entzieht der Haut ebenso Feuchtigkeit und Sonnenbrände beschädigen die oberste Hautschicht, sodass kein ausreichender Schutz für die unteren Hautschichten mehr gegeben ist.

Merkmale und Eigenschaften von trockener Haut am Körper

Wir alle kennen das Gefühl: ein leichter bis starker Juckreiz an den Schienbeinen, trockene Arme und Beine, und besondere Trockenheit an Knien und Ellbogen. Das kann vor allem durch eng anliegende Kleidung noch verstärkt werden, da der Haut kaum Raum zum atmen bleibt.

Wichtig ist hier auch reichhaltige Produkte zu setzen, die die Hautbarriere am Körper wieder stärken. Eine gute Pflege für den Körper kann die Ursachen zwar nicht vollständig beheben, aber stark dazu beitragen, dass die Haut nicht mehr spannt und trockene Stellen der Vergangenheit angehören.

Unsere Körperbutter ist mit Avocdadoöl angereichert, pflegt intensiv und beugt trockener Haut vor. Avocadoöl ist bekannt dafür, reich an Vitamin A (auch Retinol genannt) und E zu sein und kann somit die Haut perfekt bei ihren täglichen Aufgaben perfekt unterstützen.

Was verursacht trockene Haut?

Ursachen trockener Haut sind neben Veranlagung und Genetik auch der natürliche Alterungsprozess oder externe Umwelteinflüsse, die dazu führen, dass ein Ungleichgewicht bei der Talgproduktion entsteht und so die natürliche Funktionsweise der Haut als Schutzbarriere beeinflusst wird.

In der Folge wird die Hautoberfläche durchlässiger, sodass Feuchtigkeit schneller entweichen und Schadstoffe leichter in die Haut eindringen können, die natürliche Fett- und Feuchtigkeitsregulation der Haut ist also gestört.

Das kann entweder eine Erbanlage sein oder mit äußeren Einflüssen zusammenhängen. Außerdem ist von Bedeutung, ob die Haut fettarm ist (also zu wenig Talg produziert) oder ob sie feuchtigkeitsarm ist (also nicht über genügend Wasser verfügt oder dieses nur schlecht binden und speichern kann).

Um das herauszufinden solltest Du dir überlegen, eine professionelle Hautanalyse durchführen zu lassen, um die Ursachen für den Fett- oder Feuchtigkeitsmangel herauszufinden. Denn auch fettige Haut oder Mischhaut kann feuchtigkeitsarm sein, was auch ein Grund ist, weshalb sich Hauttypen teils schwierig voneinander abgrenzen lassen.

Auch äußere Faktoren wie Umweltbelastungen (z.B. Feinstaub oder starke Luftverschmutzung), Kälte, trockene Luft, Müdigkeit und psychische Belastungen können dazu führen, dass die Haut erstens Feuchtigkeit verliert und zweitens die Hautbarriere zerstört wird.

Obwohl Wasser eine entscheidende Rolle bei der Durchfeuchtung der Haut spielt – nämlich wenn es von innen aufgenommen wird – so kann zu viel Wasser von außen unsere Hautbarriere schädigen. Beim täglichen Duschen wird der körpereigene Schutzfilm abgetragen und kalkhaltiges Wasser trägt verstärkt zur Austrocknung der Haut bei. Wenn Du zu trockener Haut neigst, solltest Du außerdem nicht zu heiß duschen – weniger ist mehr!

Ist trockene Haut schlimm?

Trockene Haut ist bis zu einem gewissen Grad auch gesunde Haut, es besteht dann kein Grund zur Beunruhigung. Wenn jedoch, wie oben erwähnt, Stellen an deinem Körper rot, extrem schuppig sind und jucken, vielleicht sogar brennen, dann solltest Du einen Hautarzt aufsuchen, um dir Klarheit zu verschaffen und schwerwiegenden Entzündungen vorzubeugen.

Was hilft bei trockener Haut?

Um trockener Haut entgegenzuwirken, solltest Du dich vor allem auch auf die Ursachen konzentrieren. Je nach Ursache kannst Du auf verschiedene Optionen zurückgreifen, um trockene Haut wieder in den Griff zu bekommen.

Eine reichhaltige Hautpflege (angereichert z.B. mit Urea, dem natürlichen Feuchthaltefaktor der Haut oder auch Sheabutter, die besonders sanft zur Haut ist), eine ausgewogene Ernährung und guter Schlaf sind wegweisend, um den Feuchtigkeitsgehalt der Haut wieder auf Vordermann zu bringen.

Welche Pflegeprodukte sollte man bei trockener Haut verwenden?

Bei trockener Haut solltest du vor allem auf eine fett- oder feuchtigkeitshaltige Pflege setzen. Gerade in den Wintermonaten ist es wichtig, sich das zu Herzen zu nehmen, das heißt: Bevor Du das Haus verlässt, solltest du eine fetthaltige Creme auftragen, sobald Du dich abends wieder drinnen befindest, eine feuchtigkeitshaltige Creme.

Grund dafür ist, dass feuchtigkeitshaltige Cremes oft mit Wasser angereichert sind. Bei Temperaturen nahe und unter dem Gefrierpunkt kann das dazu führen, dass die Creme sogar auf der oberen Hautschicht anfriert, sodass in der Folge die kleinen Hautgefäße platzen. Bei Temperaturen unter acht Grad stellen außerdem die Talgdrüsen die Produktion des Sebums (Talg) ein.

Inhaltsstoffe

Urea, oder auch Harnstoff genannt, ist ein wirklicher Alleskönner, wenn es um trockene Haut geht. Denn Urea ist der natürliche Feuchthaltefaktor der Haut und hilft der Haut dabei, ganz ähnlich wie Hyaluron, Feuchtigkeit zu binden und diese in der Haut zu regulieren. In der Dermatologie ist Urea schon lange ein nicht mehr weg zu denkender Bestandteil.

Hyaluronsäure ist der wohl bekannteste feuchtigkeitsspendende Wirkstoff auf dem Markt. Unser Körper selbst produziert auch Hyaluron, allerdings nimmt die Produktion mit zunehmendem Alter stetig ab. Die Folge: unsere Haut verliert and Feuchtigkeit und Elastizität. Du findest diesen Wirkstoff in vielen Cremes und, in hoch konzentrierter Form, auch in Seren.

Serum

Vor allem für feuchtigkeitsarme Haut haben wir bei Nordic Cosmetics das perfekte Produkt entwickelt: unser feuchtigkeitsspendendes Gesichtsserum mit CBD und Hyaluronsäure spendet der trockenen Haut die Feuchtigkeit, die sie braucht und wirkt angenehm kühlend.

Doch damit nicht genug: die innovative Formel stimuliert die körpereigene Hyaluronproduktion und wirkt so Feuchtigkeitsverlust entgegen. Ein Serum lässt sich perfekt nach der Reinigung morgens und abends auf die Haut auftragen und sanft einklopfen.

Tagescreme

Anschließend solltest Du morgens noch eine Tagescreme verwenden, da ein Serum bei stark trockener Haut höchstwahrscheinlich nicht genügend Feuchtigkeit über den Tag spendet.

Unsere feuchtigkeitsspendende Tagescreme ist angereichert mit Hyaluronsäure, Aloe Vera und Vitamin C, das das Kollagengerüst vor Beschädigung durch freie Radikale schützt und die Hautalterung verlangsamt.

Wie du Vitamin C jeden Tag kinderleicht zu dir nehmen und so deine Haut optimal unterstützen kannst? Dann lies weiter!

Nachtcreme

Doch auch nachts solltest Du deine Haut nicht vernachlässigen. Nachts finden wichtige Regenerationsprozesse in der Haut statt, die dafür sorgen, dass wir am nächsten Tag frisch und strahlend erwachen.

Die regenerierende Nachtcreme von Nordic Cosmetics mit Vitamin E und kleinen Mengen an Retinol unterstützt die Haut bei diesen Prozessen perfekt.

So erwachst Du am Morgen mit einem strahlenderen, strafferen Hautbild und kannst direkt perfekt in den Tag starten! Arganöl rundet das Wohlfühlerlebnis der Haut ab und spendet einen angenehmen Duft. Und warum Vitamin E und Retinol essentieller Bestandteil deiner Pflege sein sollte, erfährst Du weiter unten.

Infographic trockener Haut

Masken

Manchmal reichen Seren, Tages-und Nachrcreme nicht aus? Das kennen wir zu gut!
Für trockene Haut gibt es in jeder Drogerie eine gigantische Auswahl an Masken. Doch trockene Haut ist auch oft empfindlich und die Inhaltsstoffe der verschiedenen Produkte sind zu undurchsichtig, um sicherzugehen, dass keine versteckten Chemikalien enthalten sind, die der trockenen Haut nur noch mehr zusetzen würden.

Doch keine Sorge, eine Maske selbst herzustellen, ist kinderleicht und bedarf weder viel Geld noch viel Arbeit! Um dir die Suche nach einer DIY-Maske zu ersparen, findest Du nachstehend zwei Rezepte, die deine trockene Haut lieben wird!

Alle Nahrungsmittel, die Du bei trockener Haut vermehrt zu dir nehmen solltest, können auch äußerlich als Maske aufgetragen werden.

Reichhaltige Maske

Nimm eine halbe Avocado und vermische diese mit einem EL Honig, einem EL Quark und einem Spritzer Zitronensaft in einer kleinen Schüssel und trage sie anschließend auf dein Gesicht auf.

Die ungesättigten Fettsäuren der Avocado zusammen mit den beruhigenden Eigenschaften von Honig und Quark sind die perfekte Kombination für eine reichhaltige Maske. Die Zitrone liefert zudem großartige Frische und wirkt antibakteriell.

Feuchtigkeitsspendende Maske

Vermische dazu 2 EL Joghurt mit 1 EL Zitronensaft in einer Schüssel und gib eine geraspelte Gurke hinzu. Vermische die Zutaten so lange bis eine einheitliche Masse entsteht.

Ganz wichtig: Die Gurke sollte auf keinen Fall geschält werden, da direkt unterhalt der Schale wichtige Vitamine enthalten sind.

Die Kombination aus Joghurt und Gurke (die zu 96% aus Wasser besteht) verleiht deiner trockenen Haut den ultimativen Feuchtigkeitsboost!

Was muss ich bei meiner Ernährung beachten?

Das oberste Gebot: viel Wasser trinken! Zwischen zwei bis vier Litern sollest Du am Tag zu dir nehmen, um Ursachen für trockene Haut entgegenzuwirken.

Feuchtigkeit sollte dem Körper und der Haut nämlich nicht nur von außen in Form von Pflegeprodukten sondern vor allem auch von innen zugeführt werden.

Wasser hilft dabei, alle lebenswichtigen Funktionen (also vor allem die Arbeit aller Organe) aufrecht zu erhalten. Die Haut zählt da als größtes Organ natürlich auch dazu.

Doch auch Vitamine, pflanzliche Öle und ungesättigte Fettsäuren dürfen in einer ausgewogenen Ernährung gegen trockene Haut nicht fehlen. Nachfolgend findest Du einige von uns zusammengestellte Tipps, um dir die Suche nach den richtigen Lebensmitteln zu erleichtern.

Öle und Fette

Naturbelassene Öle und ungesättigte Omega-3 Fettsäuren füllen die hauteigenen Lipidspeicher auf und so die Zellmembranen stabilisieren.

Beispiele sind Raps- und Olivenöl, Nüsse (die auch wichtige Vitamine enthalten), Lachs, Avocado und auch das Superfood Chia-Samen.

Vitamine

Vitamine sind ein weiterer wichtiger Bestandteil in der Ernährung, der trockener Haut entgegenwirkt. Du kannst bei Lebensmittel darauf achten, dass sie einen hohen Beta-Ceratin Gehalt haben, hierbei handelt es sich um einer Vorstufe von Vitamin A. Es ist vor allem in Karotten, Süßkartoffeln, Spinat und Grünkohl enthalten.

Auch Vitamin B7 (besser bekannt als Biotin) ist essentiell für schöne Haare, Nägel und vor allem auch Haut. Viele Menschen, die an Haarausfall leiden, sehr brüchige Nägel und/oder trockene Haut haben, leiden oftmals unter einem Biotin Mangel. Biotin ist beispielsweise in Eigelb, Haferflocken, Hefe und Nüssen enthalten.

Wie bereits oben erwähnt, ist Vitamin C ein natürliches Antioxidans, das die Haut außerdem vor freien Radikalen schützt. Es trägt dazu bei, dass sich die Haut weniger schnell abbaut und lässt die Haut elastischer werden.

Kohlgemüse und Zitrusfrüchte sind besonders reich an Vitamin C und sollten definitiv einmal täglich auf dem Essensplan stehen! So kannst Du dir zum Beispiel morgens eine Zitrone in ein Glas stilles Wasser pressen und auf nüchternen Magen trinken.

Dabei schlägst Du gleich zwei Fliegen mit einer Klappe: Du füllst deine Feuchtigkeitsspeicher auf und nimmst direkt eine Portion Vitamin C zu dir, die dich beschwingt in den Tag starten lässt.

Vitamin E zählt als Zellschutzvitamin, da es aktiv freie Radikale abwehren kann. Einige Studien haben bereits belegt, dass Vitamin E trockene und geschädigte Haut reparieren und ihr mehr Elastizität verleihen kann. Außerdem glättet Vitamin E feine Fältchen, erhöht die Widerstandskraft der Haut, verlangsamt den Hautalterungsprozess und wirkt entzündungshemmend.

Wie Du siehst, ist Vitamin E ein wirklicher Alleskönner! Du findest es vorwiegend in pflanzlichen Ölen, in geringen Mengen ist es aber auch zum Beispiel in Nüssen enthalten.

Davon solltest Du lieber die Finger lassen:

Salz – für viele ein absolutes Muss bei jedem Essen! Salz ist in geringen Mengen sehr gut für die Gesundheit, wir brauchen diesen wichtigen Mineralstoff. Mehr Salz bedeutet, dass mehr Flüssigkeit eingenommen werden muss, da ein Überschuss an Salz im Körper zu Gefäßverengungen führen kann.

Das beeinträchtigt dann auch unsere Haut: durch den Flüssigkeitsverlust und die Verengung der Gefäße können Nährstoffe nicht mehr zureichend in die Haut abgegeben werden und unsere Haut verliert an Spannkraft und Feuchtigkeit. Fazit: Zu viel Salz lässt unsere Haut austrocknen.

Auch die sogenannten Transfette solltest Du vermeiden. Diese entstehen bei industriellen Herstellungsprozessen und stehen im Verdacht, die Blutfettwerte zu erhöhen und zu Gefäßverengungen zu führen.

Leider sind diese nicht immer direkt auf der Verpackung ersichtlich, allerdings sollten bei dir alle Alarmglocken läuten, wenn du „Pflanzenfett“ oder „gehärtete Fette“ auf Produkten liest.

An was mangelt es meinem Körper, wenn ich trockene Haut habe?

Wie bereits oben erwähnt, spielt Wasser eine entscheidende Rolle, wenn es um trockene Haut geht. Regel Nr. 1 lautet daher: viel trinken, vielleicht ist dein Körper dehydriert, was deine Haut trocken erscheinen lässt.

Eine ausgewognen Ernährung ist der Schlüssel zu schöner Haut. Vor allem wenn man trockene, empfindliche Haut hat, sollte man darauf achten, dass man eine ausgewogene Ernährung, also frisches Obst und Gemüse, gesunde Fette und Öle zu sich nimmt und Lebensmittel mit einem hohen Zucker- oder Transfettgehalt meidet.

Auch ein Mangel an Zink kann dazu führen, dass deine Haut trockener ist. Da Zink eine wichtige Rolle innerhalb unseres Immunsystems zukommt, kann ein Mangel dazu führen, dass die Hauterneuerung verlangsamt und die Schutzbarriere angreifbar ist.

Zink kannst Du in allen gängigen Getreidesorten finden oder aber Du greifst zu einem Nahrungsergänzungsmittel, das Du ganz einfach in der Drogerie kaufen kannst.

Fazit

Wie Du siehst, kann trockene Haut ganz unterschiedliche Ursachen haben und mit verschiedenen Gesichtern kommen. Eine auf den Hauttyp abgestimmte Pflege und ausgewogene Ernährung sind der Schlüssel zum Erfolg und Du wirst schon nach kurzer Zeit, enorme Veränderungen merken.