Stress auf der Haut

Leider ist Stress etwas, das wir alle kennen – wenn es so einfach wäre, würden wir sicherlich alle unseren Alltag so stressfrei wie möglich gestalten. Stress birgt meist nur geringfügige Vorteile, kann allerdings viele Nachteile mit sich bringen, wenn es um unsere Gesundheit geht – dazu zählen vor allem Migräne, Depressionen und erhöhter Blutdruck. Doch nicht nur unser Körper im Allgemeinen leidet, auch unser größtes Organ, die Haut, kann durch Stress beeinflusst werden.

Es gibt viele Anzeichen von Stress, die Du anhand Deiner Haut erkennen kannst. Mit diesen Anzeichen, und auch was Du dagegen tun kannst, werden wir uns in diesem Artikel beschäftigen, sei gespannt!

Der Zusammenhang zwischen Wohlbefinden und Deiner Haut

Dass die Haut und unsere Psyche eng miteinander verwoben sind, lässt sich relativ leicht erkennen: Unsere Haut wird auch oft als der „Spiegel der Seele” bezeichnet und das nicht umsonst: rührt oder ängstigt uns etwas besonders bekommen wir eine Gänsehaut. Schämen wir uns, erröten wir – unsere Haut ist also weit mehr als ein Mantel der unsere Organe schützt!

Dennoch ist die Haut nicht nur eine Reflektion von unseren Emotionen doch auch längerfristige Hautausschläge deuten auf Hautprobleme, die mit der Psyche verbunden sind. Inzwischen ist es bekannt, dass die Nervenden nicht nur bis an die Haut reichen, sondern bis in die obersten Hautschichten. Des Weiteren konnten Experten erkennen, dass Stress, Ärger oder sonstige Erreger hormonelle Veränderungen bewirken, die unter der Hautoberfläche kleine Entzündungen auslösen. 

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Doch nicht nur Stress kann die Haut verschlechtern, zwischen Haut und Wohlbefinden besteht eine allgemeine, empfindliche Wechselwirkung:Menschen, die beispielsweise unter Neurodermitis oder Schuppenflechte leiden, erleben oftmals ein Schamgefühl und nehmen weniger am sozialen Leben teil. Diese Schamgefühl und die gleichzeitige Angst, nicht akzeptiert zu werden, verstärken somit den Druck auf die Psyche und infolgedessen die Symptomatik der Erkrankung – ein in sich geschlossener Kreislauf.

Typische Symptome von Stress auf der Haut und was Du dagegen tun kannst

  1. Fahle Haut

Wenn Du oft das Gefühl hast, dass Deine Haut fahl und blass erscheint, dann könnte das an Deinem Cortisolwert liegen. Stress fördert die Produktion von Cortisol: dieses Hormon wird in der Nebennierenrinde produziert und ist neben Adrenalin das bekannteste Stresshormon. Cortisol stellt sicher, dass Dein Körper in besonders stressigen Situationen genügend Energie zur Verfügung hat. Um Stress auszugleichen wird die Freisetzung von Fettsäuren stimuliert – diese Fettsäuren werden unseren Fettzellen entzogen und dann zur Energiegewinnung genutzt. In der Haut allerdings verlangsamt Cortisol die Bewegung der Hautzellen.

Daher brauchen diese länger, um an die Hautoberfläche zu gelangen und abzublättern. Dies erläutert Dr. Jetske Ultee, Forschungsärztin im Gebiet der kosmetischen Dermatologie „Cortisol beschädigt die Barrierefunktion der Haut, weshalb mehr Feuchtigkeit verdunstet und die Haut (trotz der anfänglich erhöhten Talgproduktion) auf Dauer trocken und matt wird.” Somit kommt es im Laufe der Zeit dazu, dass die Haut im Gesicht aus immer mehr toten Hautzellen besteht und aufgrund dessen leblos erscheint. Du kannst diesen Prozess durch regelmäßige Haut-Peelings und durch eine erhöhte, tägliche Flüssigkeitsaufnahme verbessern.

2. Trockene Haut

Wie wir bereits erwähnt haben, wird durch Stress zunehmend Cortisol produziert. Dies führt dazu, dass die Haut Schwierigkeiten mit der Wasserspeicherung hat und somit schneller austrocknet. Außerdem wird durch gestresste Haut die Lipidbarriere angegriffen, wodurch Flüssigkeiten schneller verdunsten. Um diesen Feuchtigkeitsverlust auszugleichen, kannst Du einmal wöchentlich eine Feuchtigkeitsmaske auftragen, um Deiner Haut einen ultimativen Feuchtigkeitsboost zu verleihen. Zudem solltest Du auf Hautpflegeprodukte setzen, die keine aggressiven Inhaltsstoffe, wie beispielsweise Sulfate oder Alkohol, enthalten.

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3. Hautunreinheiten

Durch Stress wird auch die Öl-Produktion vermehrt angeregt, wodurch sich die Anzahl der Pickel vermehrt. Die erhöhte Sebumsproduktion kann dazu führen, dieses nicht schnell genug abfließen kann und so die Poren verstopfen. Die Folge: es kommt vermehrt zu Pickeln. In diesem Fall solltest Du Dich möglichst auf ölfreie Pflegeprodukte konzentrieren und es mit der Pflege auch nicht übertreiben, das heißt: peele und wasche Dein Gesicht nicht zu oft, da das die Hautoberfläche austrocknet und zur Folge hat, dass noch mehr Fett nachproduziert wird. Fragen zu fettiger Haut und Unreinheiten?

4. Hautinfektion und Entzündungen

Wenn wir unter Stress stehen, dann baut sich die natürliche Schutzbarriere unserer Haut ab. Diese soll vor Bakterien und Giftstoffen schützen. Wenn dieser Schutzmantel wegfällt und schädliche Bakterien in tiefere Hautschichten eindringen, kommt es oftmals zu Hautinfektionen. Um dies besser zu kontrollieren, solltest Du eine milde Seife zum Reinigen benutzen und auch auf die Wassertemperatur achten, das diese nicht zu heiß ist, da die Haut bei einer Infektion empfindlicher ist. Dies ist vor allem wichtig da die Haut in dieser Situation leichter zu reizen ist, somit können ihr aggressive und unnatürliche Inhaltsstoffe leichter schaden.

Genauso kommt es auch oft bei Stress zu Entzündungen. Diese tragen zu vorzeitiger Alterung, sowie Hyperpigmentierung und Unregelmäßigkeiten im Hautton bei. Ausreichend Schlaf ist hier besonders wichtig, da sich während dieser Ruhephase unser Körper entspannen kann und der Hormonhaushalt regeneriert, so sinken auch die Werte der Stresshormone, wie beispielsweise Cortisol. Das trägt folglich zu einer Verringerung der Entzündungswerte bei.Des weiteren, dient unser sogenannter Schönheitsschlaf der Haut durch die Ausschüttung von Wachstumshormonen, diese bilden und regenerieren Kollagen welches die Haut strafft und mehr Elastizität verleiht. Dadurch führt fehlender Schlaf nicht nur zur Entzündungen sondern auch zu schneller alternder Haut.

5. Schnellere Alterung

In Situationen von erhöhtem Stress werden lebenswichtige Organe (also zum Beispiel Herz oder Lungen) mit mehr Blut versorgt als andere Organe. Bei der Versorgung mit ausreichend Blut und Sauerstoff kommt unsere Haut zu kurz, weshalb es durch andauernde Stresssituationen dazu kommen kann, dass freie Radikale und Gewebe schädigende Oxidantien hergestellt – diese beschleunigen den Prozess der Faltenbildung. Hier können Gesichtsmassagen und Face Yoga Übungen helfen sowie auch ausgewählte Anti-Aging Produkte. 

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6. Ausschläge

Zuletzt, kann es aufgrund von Stress auch zu einem juckenden Ausschlag oder einem gereizten Gefühl auf der Haut kommen. Dies liegt daran, dass durch vermehrten Stress die Mechanismen der DNA-Reparatur der Haut behindert werden und so Histamine in die Blutbahn freigesetzt werden. Histamin spielt eine zentrale Rolle im Körper, wenn es um allergische Reaktionen und das Immunsystem geht: es handelt sich dabei um ein körpereigenes Hormon, das im Gewebe bei der Abwehr körperfremder Stoffe mitwirkt.

Erhöhte Konzentrationen von Histamin erhöhen die Durchlässigkeit von Blutgefäßen in der Haut für Wasser und tragen so maßgeblich zur Bildung der Ausschläge bei. Histamin beschleunigt beispielsweise Entzündungsreaktionen, da es eine Anschwellung des Gewebes bewirken kann. Somit führen Histamine zu einer allergischen Reaktion und oftmals kommt es hierdurch zu einem Nesselausschlag, Herpes oder Ekzeme. Vor allem bei einer Histaminintoleranz kommt es häufig zu Ausschlägen, da das freigesetzte Histamin nicht ausreichend abgebaut werden kann. 

Fazit

Eins lässt sich in jedem Fall sagen: Durch einen gestressten oder seelisch unausgeglichenen Zustand wird die Haut gereizt. Denn Zeitdruck, Ärger und die Anspannungen, die Du Tag ein und aus mit Dir rumträgst können wir wortwörtlich an unseren Gesichtern ablesen. Daher gilt: Stress abbauen statt anstauen!
Versuch Dir diesen Sommer Zeit für Dich zu nehmen und Dinge in Deiner Freizeit zu unternehmen, die Dir Spaß machen und Dich den alltäglichen Stress vergessen lassen. Dies tut nicht nur Deiner Seele gut, sondern auch Deiner Haut. Stell Dir mal vor, wie viel frischer und erholter Deine Haut durch weniger Stress aussehen könnte – und wie viel wohler Du Dich diesen Sommer fühlen kannst!